Offshore-Patrouillenschiffe (OPVs)
Offshore-Patrouillenschiffe (OPVs) sind hochseetüchtige, militärische oder behördliche Überwachungsschiffe, die primär für langanhaltende Einsätze in der ausschließlichen Wirtschaftszone (AWZ) und auf offener See konzipiert sind. Sie schlagen die Brücke zwischen kleineren Küstenwachbooten und hochgerüsteten Kriegsschiffen (wie Korvetten oder Fregatten). Ihre Hauptaufgaben umfassen die Grenzsicherung, die Bekämpfung von Piraterie und Schmuggel, den Schutz von Offshore-Infrastrukturen (wie Windparks oder Bohrinseln) sowie Such- und Rettungseinsätze (SAR). Als schwimmende Kommandozentralen integrieren OPVs eine Vielzahl von Aufklärungssensoren (z. B. C-ESM, R-ESM, Radar und SATCOM), deren Daten auf einer zentralen Schiffs-GUI fusioniert werden müssen.
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