ALL ABOUT PORTS 2026: PLATH und Eraneos gemeinsam auf Fachmesse Maritime Resilience und Harbour Protection zusammen denken

Maritime Resilienz: Vom Einzelsystem zum gemeinsamen Lagebild

Wie lässt sich ihre Resilienz gegenüber hybriden Bedrohungen nachhaltig erhöhen?

Cyberangriffe, Drohnen, GPS- und AIS-Spoofing oder Sabotage: Die Bedrohungslage für Häfen verändert sich. Gleichzeitig gehören Seehäfen zu den zentralen Knotenpunkten für Wirtschaft, Energieversorgung und Lieferketten – und spielen auch für militärische Logistik und Verlegefähigkeit eine wichtige Rolle. Wie also lässt sich ihre Resilienz gegenüber hybriden Bedrohungen nachhaltig erhöhen?

Dieser Frage widmen sich PLATH und Eraneos gemeinsam. Anlässlich der ALL ABOUT PORTS 2026 am 2. und 3. September in Hamburg veröffentlichen beide Unternehmen ein gemeinsames Whitepaper und zeigen, wie strategische Resilienz und technische Hafensicherheit stärker zusammengedacht werden können.

Mehr Resilienz statt immer mehr Einzellösungen

Deutschlands Häfen verfügen bereits über zahlreiche Sicherheitsmaßnahmen, Sensoren und Systeme. Die Herausforderung liegt deshalb nicht allein darin, zusätzliche Technologien einzuführen.

Entscheidend ist vielmehr, vorhandene Fähigkeiten besser miteinander zu verbinden.

Im gemeinsamen Whitepaper „Maritime Resilienz – Schutz kritischer Infrastruktur im maritimen Raum“ identifizieren PLATH und Eraneos drei zentrale Herausforderungen:

  • eine deutlich erhöhte und zunehmend hybride Bedrohungslage,
  • vielfach segmentierte Sicherheitskonzepte sowie
  • teilweise ungeklärte Zuständigkeiten und Finanzierungsfragen.

Der Ansatz von PLATH und Eraneos setzt deshalb nicht auf einen vollständigen Neuaufbau bestehender Sicherheitsarchitekturen. Vorhandene Sensorik, Sicherheits- und Betriebssysteme, Hafen-IT, Leitstellen und Meldewege sollen vielmehr herstellerneutral miteinander verbunden und schrittweise zu einem integrierten und modularen Harbour Protection System weiterentwickelt werden.

Das gemeinsame Lagebild als Schlüssel

Im Zentrum steht ein gemeinsames, möglichst echtzeitfähiges Lagebild.

Informationen aus unterschiedlichen Quellen müssen erfasst, zusammengeführt, verifiziert und analysiert werden, damit aus einzelnen Daten tatsächlich nutzbare Intelligence entsteht. So können Bedrohungen früher erkannt, Reaktionen besser priorisiert und koordiniert sowie Verantwortliche bei Entscheidungen unterstützt werden.

Ziel ist nicht nur mehr Sicherheit. Ein resilienter Hafen muss auch unter Störungen möglichst handlungs- und betriebsfähig bleiben.

Genau hier ergänzen sich die Kompetenzen von PLATH und Eraneos: PLATH bringt insbesondere Expertise in Sensorik, Intelligence, Detection und der technischen Integration unterschiedlicher Systeme und Datenquellen ein. Eraneos ergänzt diese Perspektive um Resilience, Assessments, Operating Models, Transformation und strategische Beratung.

So entsteht ein Ansatz, der Technologie nicht isoliert betrachtet, sondern mit Prozessen, Verantwortlichkeiten, Finanzierung und konkreten Umsetzungswegen verbindet.

Neues Whitepaper ab 2. September

Wie dieser Weg aussehen kann, zeigen PLATH und Eraneos ausführlicher im neuen Whitepaper:

„Maritime Resilienz – Schutz kritischer Infrastruktur im maritimen Raum“

Das Whitepaper erscheint am 2. September 2026 und beschreibt unter anderem einen strukturierten Weg von der Bedrohungs- und Risikoanalyse über die Identifikation bestehender Lücken und die Entwicklung eines Zielbildes bis hin zu Proof of Concept, Umsetzung, Finanzierung und Roadmap.

Ab dem 2. September steht das Whitepaper über unsere Themenseite Maritime Resilience und Port Security zur Verfügung.

Zwei Perspektiven auf der ALL ABOUT PORTS 2026

Wer das Thema persönlich mit unseren Experten diskutieren möchte, hat dazu am 3. September auf der ALL ABOUT PORTS im CCH Hamburg gleich zweimal Gelegenheit.

11:30–11:50 Uhr

Resiliente Häfen im hybriden Bedrohungsumfeld – zwischen Bedrohung und technischer Umsetzung

Heiko Fimpel, CTO bei PLATH, diskutiert gemeinsam mit Remy Nass, Head of Maritime Domain bei Eraneos, und Flottillenadmiral a.D. Stefan D. Pauly, Senior Counsel und Head of the Board of Defence Advisors bei Eraneos Germany.

Im Mittelpunkt stehen die heutige Bedrohungslage, bestehende Schwachstellen, das Zusammenspiel von Sicherheits- und Sensorsystemen sowie die Frage, welche Bedeutung ein gemeinsames Lagebild für die Resilienz moderner Häfen hat. Dabei geht es ebenso um Verantwortlichkeiten, Investitionen und die praktische Umsetzung.

14:30–14:50 Uhr

Wenn der Zaun nicht mehr reicht – Neue Realität der Hafensicherheit

Am Nachmittag richtet Dirk Dullinger, Senior Sales Manager bei PLATH, den Blick stärker auf die technische Umsetzung.

Wie lassen sich bestehende Sensorik, Hafen-IT, Leitstellen und weitere Informationsquellen miteinander verbinden? Und wie können zusätzliche Fähigkeiten dort integriert werden, wo tatsächlich Sicherheits- oder Informationslücken bestehen?

Der Vortrag zeigt einen pragmatischen Weg von bestehenden Einzelsystemen hin zu einem integrierten, modularen Hafenschutz.

Strategy meets Intelligence

Maritime Resilienz ist weder eine reine Technologiefrage noch allein eine strategische Aufgabe.

Erst wenn Risikoanalyse, Organisation und Resilience auf der einen sowie Intelligence, Sensorik und Systemintegration auf der anderen Seite zusammenspielen, kann ein belastbares Sicherheitsmodell entstehen.

Diesen Ansatz wollen PLATH und Eraneos künftig gemeinsam weiterentwickeln. Auf der ALL ABOUT PORTS ist am 3. September deshalb auch die Unterzeichnung eines Letter of Intent zur weiteren Zusammenarbeit im Bereich Maritime Resilienz und Harbour Protection vorgesehen.

Treffen Sie uns am 2. und 3. September im CCH Hamburg und sprechen Sie mit unseren Experten an Stand H-208 darüber, wie aus bestehenden Fähigkeiten ein integriertes Lagebild und resilientere Hafensicherheit entstehen können.